Hüttenwochenende 2004 in Kitzbühel

Autor: 
Birgit Feßler
Datum: 
Donnerstag, 19. Februar 2004 - Sonntag, 22. Februar 2004

Bericht von Birgit Feßler

Während Achim und ich leider erst am Freitag nach Kitzbühel fahren konnten, waren Edith, Birgit Köberle und Sigi Wagner sowie Ralf Hartwig und Christian Gabriel bereits am Donnerstag in Kitzbühel angereist. Als wir morgens an der Hütte ankamen, sie liegt ganz in der Nähe des Starthäuschens des Hahnenkammrennens, empfingen uns Sigi und Christian bereits mit angezogenen Skiern vor der Hütte. Eigentlich wollten sie sich als Empfangskomittee bereits unten an der Gondel postieren, aber wir waren einfach zu schnell da!!! Nach einem ausgiebigen Frühstück ging es dann los. Wir hatten traumhaftes Wetter, Sonnenschein, blauen Himmel, Pulverschnee ... Was will man mehr. Nachdem wir von Gipfel zu Gipfel gestürmt waren, war der erste Skitag auch im Nu vorbei.

 

Am Abend waren wir alle ziemlich k.o., aber nicht zu k.o. um nicht noch „Mäxchen“ (das „Schummelspiel“ mit zwei Würfeln) zu spielen. Hier zeigten Sigi und Christian ihr „wahres Gesicht“, weil sie ständig schummelten (ha,ha).

 

 

 

 

 

 

 

Am Samstag war es etwas wärmer und leider bewölkt. Natürlich zogen wir aber trotzdem los, und bereits im Laufe des Vormittags wunderten wir uns über die orangefarbene Färbung des Nachbarbergs. So gegen Mittag kam die orangefarbene Wolke (mit Saharastaub, wie wir jetzt definitv wissen) auch bis zu uns herüber und färbte alles in ein ziemlich diffuses Licht. Gerade als wir eine Hütte für die Mittagspause ansteuerten, verpassten Christian und ich einen Abzweiger, so dass wir erst über Umwegen und mit etwas Verspätung an der vereinbarten Hütte ankamen. Bei unserer abenteuerlichen Hüttensuche hatten wir einige Hürden zu überwinden (die Pisten waren leider nicht da, wo wir sie gebraucht hätten), und nachdem die Gondeln aus dem Tal aufgrund des starken Windes abgestellt worden waren, waren wir auch ziemlich alleine auf der Piste; eingehüllt in eine orangefarbene Saharastaub-Wolke. Das war schon ein Erlebnis ... und zur Belohnung durften wir eine Runde „Jagatee“ spendieren.

Nach der Mittagspause machten wir noch einige Abfahrten gemeinsam, bevor uns Edith und etwas später auch Birgit Köberle in Richtung Hütte verließen. Natürlich steckte auch uns die Anstrengung etwas in den Knochen, aber wir konnten einfach nicht genug vom Skifahren kriegen. Und so kam es, wie es kommen musste. Zunächst stürzte Christian, etwas später legte Sigi einen wunderbaren Salto-Mortale auf die Piste, und zu guter Letzt drängte Christian an einer Engstelle den Achim etwas ab, so dass Achim über einige zur Zeit geräumte Eisbrocken fahren musste und vor einem Gartenzaun zum Stehen (besser: zum Liegen) gekommen war. Dort lag er dann, eingekeilt mit seinen Skiern, zwischen den Eisbrocken und konnte sich nicht mehr recht bewegen. Nachdem klar war, dass ihm zum Glück nichts passiert war, erreichte unser Snowboarder Ralf die „Unglücksstelle“ und bemerkte: „Also Achim, Du siehst aus wie ein Käfer, der auf dem Rücken liegt.“ Achim trug es mit Humor, und wir befreiten ihn dann aus seiner misslichen Lage. Zur Verteidigung von Christian ist zu sagen, dass Achim auch nicht genug Abstand zu ihm gehalten hat --> Teilschuld.

Bei der anschließenden Gondelfahrt wurde festgestellt, dass Dr. Prügel-Peitsch (Titulierung von Christian für Achim) ja heuer „Sechser-Pasch“ alt wird. Aber bekanntlich fängt das Leben dann ja erst an!!! Nach all den zum Glück verletzungsfreien Stürzen beendeten dann auch wir unseren Skitag und fuhren zur Hütte.

Am Abend fing Christian eine seglerische Diskussion mit Achim an, die dann von einigen Runden „Mäxchen“ unterbrochen wurde und mit Ralf bis nachts um irgend-wann dauerte. Am nächsten Morgen sahen beide etwas „zerknittert“ aus. Aber nachdem es zum Skifahren viel zu warm war (die letzte Streif-Abfahrt war furchtbar matschig), mussten sie sich ja nicht mehr anstrengen.

Wir ließen unser nettes, harmonisches, Skiwochenende bei einem gemeinsamen Mittagessen ausklingen und fuhren dann nach Hause.

Abschließend wäre noch zu sagen, dass ich das Skiwochenende sehr genossen habe. Wir haben uns gut verstanden, hatten viel Spaß zusammen und wir sind auch viel Ski gefahren. Also: ein gelungenes Skiwochenende!!! An dieser Stelle auch noch einmal vielen Dank an den Sigi für die Organisation des „Events“.

Eure Birgit