Das Osterwochenende 2004 am See
Tooltime!
Am Osterwochenende wurden die letzten Frühjahrsarbeiten and der René vorgenommen. Am Freitag und Samstag war es kühl aber trocken, so dass es mit den Arbeiten gut voran ging.
Nachdem am Freitagmorgen die René zur Stippelwerft gebracht und an den Kran gehängt wurde, haben die fleißigen Handwerker Achim, Christian B., Christian G., Hans-Otto, Ralf, Sigi und Werner am Unterwasserschiff einige Stellen ausgebessert, das Ruderblatt und den Kiel von der Orangenhaut befreit und die Bombe geharzt.
Nach der Arbeit ging es dann zurück zur Hütte, wo es Kaffee und leckeren Kuchen, den Alexi gebacken hatte, gab. Danach haben sich unsere Handwerker in Sauna und Whirlpool aufgewärmt um sich dann frisch gewaschen eine Pizza und ein Bierchen (oder zwei, oder drei?) beim Italiener schmecken zu lassen.
Am Samstag standen die Wasserung der René und das Maststellen auf dem Programm. Zuvor wurden noch schnell ein paar Unebenheiten an der Bombe mit der Feile behandelt und das Ruder befestigt. Kurz nach 9:00 Uhr war es dann soweit. Die René schwimmt wieder! Das Maststellen verlief auch ohne größere Probleme. Für den Transport der René zu Ihrem Heimathafen bedanken wir uns beim DLRG, die so freundlich waren uns während einer Probefahrt mit dem Motorboot zum LYCC zu schleppen. Nachdem die René an Ihrem Platz angekommen war, hat Achim uns zum Mittagessen Leberkäs und Brezen spendiert. Etwas zum Durstlöschen gab es natürlich auch. Nach der guten Stärkung ging es weiter mit den Arbeiten an Boot und Segel. Hans-Otto, Christian B. und Katrin haben das Deck geschrubbt, Christian G., Sigi und Werner haben sich um die Fallen und Segel gekümmert und Achim und Ralf haben die Rollen für die Fock angebracht. Auch am Samstag haben wir wieder Kuchen genießen können.
Crew zwingt Skipper zum Segeln!
Am Sonntag wollten wir eigentlich zum ersten Mal dieses Jahr auf´s Wasser. Wegen des Schneefalls am Chiemsee haben wir das dann leider auf den Ostermontag verschieben müssen. So sich am Montag gegen elf Uhr Sigi, Christian G. und seine Moni, Hans-Otto, Ralf und Katrin wieder an der Hütte getroffen und wollten schnell noch das Großsegel anbringen. Skipper und erster Offizier waren zu dieser Zeit nicht so recht in Segellaune - es waren ja auch nur 4 °C! Aber der Rest der Crew wollte nicht von d em Vorhaben ablassen. Wegen einiger Schwierigkeiten, die uns hauptsächlich das Großsegel bereitete dauerten die Vorbereitungen immer länger und die ersten Zweifel, ob wir denn doch noch auf´s Wasser könnten, kamen auf. Gegen 14:00 Uhr war das Großsegel angeschlagen, und alle waren dick eingepackt und in Ölzeug bereit zum Ansegeln. Der Wind war gut 2 bis 3 Windstärken und relativ gleichmäßig, die Sonne schien und wir hatten gute Laune. Nun hatte es auch Achim gepackt und er wollte für die nächsten zweieinhalb Stunden nicht mehr vom Wasser. Das Segel stand noch nicht optimal, aber Christian G. arbeitete fast während der ganzen Fahrt daran und spannte das Segel und die Wandten was zu einer deutlichen Verbesserung führte. So sind wir dann mit bis zu 13,2 Knoten über den Chiemsee geglitten.
Nachdem wir wieder an Land waren und alles aufgeräumt hatten, haben wir uns an den von Edith und Inge gedeckten Tisch gesetzt und uns Kaffee und Kuchen schmecken lassen.
An dieser Stelle ein großer Dank an Achim, Edith, Inge und Alexi für die gute Verpflegung und auch an Hans-Otto für die Wurst- und Käseschnittchen und die Radieschen.
Eure Katrin
